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Klettersteig-Einsteiger: Ausrüstung, Schwierigkeitsgrade & Tipps

Jack Freddie Morgan Sutton • 2026-06-17 • Gepruft von Daniel Becker

Wer das erste Mal vor einem Drahtseil über einem felsigen Abgrund steht, spürt eine Mischung aus Respekt und Neugier – genau dafür ist der Klettersteig gemacht: ein geschützter Einstieg ins alpine Gelände, der keine Klettertechnik erfordert, aber eine spezielle Sicherheitsausrüstung. Dieser Leitfaden zeigt Einsteigern, wie sie mit der richtigen Ausrüstung und Vorbereitung sicher aufsteigen – von der Wahl des Sets bis zur Tourenplanung.

Klettersteige in den Alpen: über 1.600 ·
Schwierigkeitsgrade (A–E): 5 Stufen ·
Durchschnittliche Dauer: 2–5 Stunden ·
Unfälle in Österreich (2008–2018): 13 Todesfälle ·
Empfohlenes Mindestalter: 12 Jahre

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
  • Keine aktuellen Änderungen an der Unfallstatistik oder Skalierung – die Ausrüstungstechnologie entwickelt sich aber stetig weiter
4Wie es weitergeht
  • Immer mehr leichte Klettersteige entstehen in den Alpen, speziell für Einsteiger

Die wichtigsten Daten zu Klettersteigen.

Klettersteig auf einen Blick
Eigenschaft Wert
Definition Künstliche Steiganlage im Gebirge mit Drahtseilen und Leitern
Synonym Via Ferrata
Schwierigkeitsskala A (sehr leicht) bis E (extrem)
Anzahl der Alpensteige über 1.600
Todesfälle (Österreich, 2008–2018) 13
Empfohlene Ausrüstung Klettersteig-Set, Helm, knöchelhohe Schuhe, Handschuhe

Was versteht man unter Klettersteig?

Definition Klettersteig

Ein Klettersteig – auch Via Ferrata genannt – ist eine künstlich angelegte Steiganlage im Gebirge, die mit Drahtseilen, Leitern, Klammern und Trittstiften ausgestattet ist (Wikipedia – Enzyklopädie). Im Gegensatz zum Klettern verwendet der Geher das Drahtseil zur Sicherung und bewegt sich entlang fixer Strukturen. Der Reiz liegt im direkten, gesicherten Zugang zu alpinem Gelände.

Aufbau und Ausstattung

Die Anlage besteht aus einem durchgehenden Stahlseil, das an Fixpunkten verankert ist. Zusätzliche Tritte, Bügel oder Leitern helfen an exponierten Stellen. Die Ausstattung ist so konzipiert, dass selbst steile Passagen sicher überwunden werden können – für Einsteiger ein grosser Vorteil gegenüber dem Freiklettern (Tatonka Blog – Outdoor-Ausrüstungshersteller).

Der Unterschied zum Klettern

Während Klettern Fingerkraft und Technik erfordert, liegt der Fokus am Klettersteig auf Trittsicherheit und der korrekten Handhabung der Sicherung. Der Einsteiger sollte nicht erwarten, dass er nach einem Tag am Steig auch klettern kann – es sind zwei verschiedene Welten.

Abgrenzung zum Klettern

Wer einen Klettersteig begeht, braucht keine Klettertechnik. Die Fortbewegung erfolgt meist gehend, die Arme dienen der Balance und der Sicherung – nicht dem Hochziehen. Das macht den Steig zu einer eigenständigen Disziplin, die weniger athletisch, aber technisch anders anspruchsvoll ist (Tatonka Blog – Outdoor-Ausrüstungshersteller).

Was das bedeutet: Der Klettersteig ist der ideale Einstieg ins alpine Gelände für alle, die nicht klettern können oder wollen. Die Voraussetzung ist nicht Kraft, sondern der Wille, die Sicherungstechnik zu lernen.

Welche Schwierigkeitsgrade gibt es am Klettersteig?

Skala A–E: Bedeutung und Beispiele

Die Schwierigkeitsskala reicht von A (sehr leicht) bis E (extrem schwierig) (klettersteig.de – Portal der Klettersteig-Community). A-Steige verlaufen in flachem Gelände mit vielen Tritten, während E-Passagen senkrecht bis überhängend sind und Fingerkraft erfordern. Die Einteilung folgt den Kriterien Steilheit, Trittgrösse und Länge der Passagen.

Was bedeutet B Klettersteig?

B steht für mittelschwer. Der Steig ist steiler als A, die Tritte sind kleiner, und die Arme werden öfter zur Stabilisierung eingesetzt. Für Einsteiger nach einer kurzen Gewöhnung gut machbar (DAV – Deutscher Alpenverein (Alpinistik)).

Was bedeutet C Klettersteig?

C ist schwer. Der Steig erfordert Kraft in den Armen für Zughilfen, oft an senkrechten bis stark überhängenden Passagen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Pflicht. Für Einsteiger bergen C-Steige ein erhöhtes Sturzrisiko, wenn die Technik nicht sitzt (DAV – Deutscher Alpenverein (Alpinistik)).

Der Knackpunkt

Der Sprung von B auf C ist für Einsteiger die grösste Hürde. Viele überschätzen ihre Armkraft und geraten in Situationen, aus denen sie nicht mehr zurück können – ohne Kraft und ohne Ausweichmöglichkeit. Die Devise: Lieber zwei leichtere Steige als einer zu schwerer.

D und E – nur für Fortgeschrittene

D und E sind nur für erfahrene Klettersteiggeher mit guter Kraftausdauer geeignet. E-Steige wie der „Brünnelistöckli“ in der Schweiz gelten als absolute Ausnahme (Wikipedia – Enzyklopädie). Wer hier einsteigt, ohne die Skala vorher erwandert zu haben, riskiert nicht nur die eigene Sicherheit, sondern auch die der Nachsteigenden.

Das Fazit: Für Anfänger ist B das Ziel – C die Grenze, die man nur nach intensiver Vorbereitung angehen sollte. Die Einteilung der Steige ist nicht willkürlich, sondern der beste Indikator für das erforderliche Können.

Welche Kleidung trägt man für den Klettersteig?

Funktionskleidung: Schichtenprinzip

Empfohlen wird ein Dreischicht-System: Eine Base-Layer aus Merino oder Synthetik, eine Mid-Layer aus Fleece und eine Outer-Layer, die vor Wind und Nässe schützt (Bergzeit – Outdoor-Fachhändler). Die Funktionskleidung leitet Schweiss ab, trocknet schnell und hält warm – selbst bei wechselhaftem Bergwetter.

Schuhe und Handschuhe

Feste, knöchelhohe Wanderschuhe sind Pflicht am Klettersteig (Tatonka Blog – Outdoor-Ausrüstungshersteller). Sie bieten Halt auf kleinen Tritten und schützen den Knöchel vor Verletzungen. Handschuhe schonen die Haut am Drahtseil und sollten griffig, aber nicht zu dick sein – Leder oder gepolsterte Klettersteig-Handschuhe sind ideal (Bergzeit – Outdoor-Fachhändler).

Darf ich beim Klettersteig Shorts tragen?

Ja, bei warmem Wetter sind kurze Hosen tragbar. Der Nachteil: Die Beine sind ungeschützt vor Kratzern an Fels und Metall. Viele erfahrene Geher ziehen lange, leichte Wanderhosen vor, die beweglich sind und gleichzeitig schützen (Tatonka Blog – Outdoor-Ausrüstungshersteller).

Was das heisst: Die Kleiderwahl ist keine Stilfrage, sondern eine taktische Entscheidung. Wer Shorts trägt, muss mit Kratzern rechnen – das ist nicht dramatisch, aber unangenehm. Eine leichte Lange-Hose ist die pragmatischere Wahl für den Einstieg.

Packliste Klettersteig: Was gehört zur Ausrüstung?

Klettersteig-Set: Klettergurt, Helm, Verschlusssystem

Die Basis eines Klettersteig-Sets sind Klettergurt, Helm und ein energieabsorbierendes Verschlusssystem, meist als Klettersteigbremsgerät oder mit Karabinern (Bergzeit – Outdoor-Fachhändler). Der Helm ist Pflicht, denn Steinschlag kann auch an etablierten Steigen jederzeit auftreten. Das Verschlusssystem muss so beschaffen sein, dass es einen Sturz abfedert und nicht reisst.

Zusätzliche Ausrüstung: Handschuhe, Karabiner, Bandschlinge

Zusätzlich zum Set empfehlen die Quellen: Handschuhe, zwei Karabiner mit Verschluss, eine Bandschlinge, ein Erste-Hilfe-Set, Wetterschutz, Getränk und energiereiche Nahrung (Tatonka Blog – Outdoor-Ausrüstungshersteller). Die Bandschlinge dient als Rettungsschlinge oder zur Selbstsicherung an Standplätzen.

Notfallausrüstung und Verpflegung

Die Touren sind mit 2 bis 5 Stunden Durchschnittsdauer nicht kurz. Wasser (mindestens 1,5 Liter) und energiereiche Snacks (Müsliriegel, Nüsse, Trockenfrüchte) gehören immer in den Rucksack (Tatonka Blog – Outdoor-Ausrüstungshersteller). Ein einfaches Aussteigen ist auf vielen Steigen nicht immer möglich – die Verpflegung sollte für den ganzen Tag reichen.

Der gefährlichste Fehler

Einsteiger vergessen oft den Helm in den Pausen. Dort fällt Steinschlag am wahrscheinlichsten – andere Geher über ihnen lösen Steine. Der Helm muss während der gesamten Tour auf dem Kopf bleiben, auch wenn man sich sicher fühlt.

Die empfohlene Ausrüstung im Überblick.

Gegenstand Zweck Pflicht?
Klettersteig-Set Sicherung am Drahtseil Ja
Helm Schutz vor Steinschlag Ja
Klettergurt Anlegen des Sets Ja
Knöchelhohe Schuhe Halt und Knöchelschutz Ja
Handschuhe Schutz der Hände am Seil Empfohlen
Bandschlinge Rettung oder Standplatz Empfohlen
Erste-Hilfe-Set Notfallversorgung Empfohlen
Getränk (mind. 1,5 l) Hydratation Empfohlen
Energiereiche Snacks Energienachschub Empfohlen

Die Faustregel: Wer am Steig ohne Helm geht, setzt sein Leben aufs Spiel. Jedes Teil auf der Liste hat einen Grund – weicht nicht davon ab.

Wie fit muss man für einen Klettersteig sein?

Konditionelle Anforderungen

Für A- und B-Steige reicht eine gute Grundkondition aus dem Wandern (bergsteigen.com – Tourenportal). Die Dauer liegt meist zwischen 2 und 5 Stunden, das Höhenprofil kann über 500 Höhenmeter betragen. Ein untrainierter Geher wird am Ende der Tour deutliche Ermüdung spüren – nicht gefährlich, aber unangenehm.

Kraft in Armen und Beinen

C-Steige erfordern Armkraft für Zughilfen und längere Passagen. Die Beine müssen Trittsicherheit bieten, besonders auf kleinen Stiften oder überhängenden Leitern. Wer sich unsicher fühlt, sollte vorher Kniebeugen und Liegestütze trainieren – das stärkt die relevanten Muskelgruppen (DAV – Deutscher Alpenverein (Alpinistik)).

Schwindelfreiheit und Trittsicherheit

Schwindelfreiheit ist unerlässlich – bereits B-Steige führen über Abgründe, und wer hier schwindlig wird, verliert die Konzentration. Trittsicherheit bedeutet: Der Geher muss den nächsten Schritt sicher treten können, ohne hinzusehen. Eine Übung für Einsteiger: Auf einem Bordstein im Gleichschritt gehen, ohne zu schwanken.

Was das heisst: Die grösste Fehleinschätzung für Anfänger ist die Annahme, dass nur die Arme Kraft brauchen. Die Beine und der Gleichgewichtssinn sind entscheidend. Ein C-Steig mit schwachen Beinen wird schnell zur Gefahr.

Wie viele Menschen starben auf der Via Ferrata?

Unfallstatistik Österreich 2008–2018

Laut einer Studie des Kuratoriums für Verkehrssicherheit starben in Österreich zwischen 2008 und 2018 insgesamt 13 Menschen bei Klettersteigunfällen (KFV – Kuratorium für Verkehrssicherheit (Sicherheitsforschung Österreich)). Die Zahl ist niedrig im Verhältnis zu den Hunderten Todesfällen im Bergsteigen pro Jahr, aber jedes Opfer ist eines zu viel – besonders weil viele Unfälle durch einfache Massnahmen vermeidbar gewesen wären.

„Die häufigsten Ursachen sind Stürze aufgrund von Fehleinschätzung oder Ausrüstungsversagen.”

– Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV)

Häufige Unfallursachen

Die häufigsten Ursachen sind Stürze aufgrund von Fehleinschätzung oder Ausrüstungsversagen (KFV – Kuratorium für Verkehrssicherheit (Sicherheitsforschung Österreich)). Ein typisches Szenario: Ein Geher überschätzt seine Kraft, kommt in einer schwierigen Passage in Zugzwang, löst sich aus dem Seil, weil er den Karabiner nicht richtig geschlossen hat – und stürzt.

Sicherheitstipps

Regelmässige Wartung der Ausrüstung reduziert das Risiko erheblich. Der Deutsche Alpenverein empfiehlt, das Klettersteig-Set mindestens einmal jährlich zu überprüfen und nach einem Sturz sofort auszutauschen (DAV – Deutscher Alpenverein (Alpinistik)).

„Das Klettersteig-Set sollte mindestens einmal jährlich überprüft und nach einem Sturz sofort ausgetauscht werden.”

– Deutscher Alpenverein (DAV)

Die Konsequenz: Die Statistik zeigt, dass nicht der Steig an sich das Problem ist, sondern die menschliche Fehlentscheidung – entweder vor der Tour (Einschätzung des Könnens) oder während der Tour (Nachlässigkeit beim Sichern).

Klettersteig für Anfänger: Wie starte ich richtig?

Erster Klettersteig: Tipps und Vorbereitung

Anfänger sollten mit einem A- oder B-Steig beginnen und einen Kurs beim Alpenverein buchen (DAV – Deutscher Alpenverein (Alpinistik)). Die Grundausbildung umfasst das korrekte Ein- und Ausklinken am Seil, den Partnercheck (gegenseitige Überprüfung der Sicherung) und das Verhalten in Notsituationen. Fehler, die im Kurs gelernt werden, kosten nicht das Leben – Fehler am Steig schon.

  1. Wähle einen leichten Klettersteig (A oder B) aus.
  2. Besorge oder leihe dir ein Klettersteig-Set (Gurt, Helm, Bremsgerät).
  3. Buche einen Einsteigerkurs beim Alpenverein.
  4. Überprüfe die Wettervorhersage und plane Notausstiege.
  5. Packe die Ausrüstung gemäss Packliste (inkl. Verpflegung).
  6. Starte mit einem Partner und führe den Partnercheck durch.

Klettersteig in der Nähe finden

Portale wie klettersteig.de oder bergsteigen.com – Tourenportal helfen bei der Suche nach Touren in der Nähe. Eine Klettersteig-Topo (Karte mit Routenverlauf, Schwierigkeit, Länge und Zustieg) ist für die Planung unerlässlich und auf den Portalen kostenlos abrufbar. In den Dolomiten, etwa in Alta Badia: Guide zu den Dolomiten in Südtirol, gibt es viele Einsteigersteige.

Geführte Touren und Kurse

Ein Kurs beim Alpenverein kostet meist zwischen 50 und 100 Euro und beinhaltet die Ausrüstungsleihe. Danach weiss der Einsteiger nicht nur, wie das Set funktioniert, sondern auch, wie man die Tour liest und auf Gefahren reagiert (DAV – Deutscher Alpenverein (Alpinistik)).

Fazit: Der Klettersteig ist ein geschützter Einstieg ins alpine Gelände, der keine Klettertechnik erfordert, aber eine spezielle Sicherheitsausrüstung. Für Einsteiger: Beginnt mit A- oder B-Steigen und investiert in einen Kurs beim Alpenverein. Fortgeschrittene: Setzt auf C-Steige nur, wenn ihr die Armkraft und Trittsicherheit für die Zughilfen mitbringt.

Wer nach der Theorie gleich in die Praxis einsteigen möchte, findet im Drachenwand Klettersteig eine ideale erste Herausforderung für Anfänger.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange dauert ein Klettersteig durchschnittlich?

Die Durchschnittsdauer liegt zwischen 2 und 5 Stunden, abhängig von Schwierigkeit und Höhenprofil. Ein A-Steig mit 300 Höhenmetern kann in 90 Minuten erledigt sein, ein C-Steig mit 800 Hm dauert eher 4–5 Stunden.

Brauche ich Vorkenntnisse für einen A-Klettersteig?

Nein, ein A-Klettersteig erfordert keine Klettererfahrung – lediglich Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Ein Einführungskurs ist dennoch empfehlenswert, um die Sicherungstechnik zu lernen.

Kann ich einen Klettersteig alleine gehen?

Grundsätzlich ja, aber es wird nicht empfohlen. Im Notfall ist ein Partner die einzige Hilfe – und auf exponierten Steigen kann ein Unfall ohne Begleitung kritisch werden.

Was kostet ein Klettersteig-Set?

Ein hochwertiges Klettersteig-Set (Gurt, Helm, Bremsgerät, Karabiner) kostet zwischen 100 und 250 Euro. Mieten ist auch möglich – oft für 15–25 Euro am Tag bei Bergschulen oder Sportgeschäften.

Welche Klettersteige sind für Anfänger in den Alpen empfehlenswert?

Der „Gipfelsturm“ am Hintersee (A), der „Friedrich-August-Steig“ in Sachsen (B) oder die „Via Ferrata del Catinaccio“ in den Dolomiten (B) sind beliebte Einsteigerziele.

Wie trainiere ich für einen Klettersteig?

Kondition (Wandern mit 500 Hm), Armkraft (Klimmzüge, Liegestütze), Gleichgewicht (Bordsteinlauf) und Trittsicherheit (Augen schliessen, auf einer Linie gehen). Spezifischer: Üben mit dem Klettersteig-Set am Übungsgelände. Wer bereits Erfahrung im alpinen Gelände hat, kann auch schwierigere Steige in Angriff nehmen, ähnlich wie beim Downhill Skiers: Disziplinen, Legenden und Guide.

Ist ein Klettersteig bei Regen gefährlich?

Ja, nasse Felsen und das Drahtseil werden rutschig. Zudem steigt die Steinschlaggefahr. Bei angekündigtem Regen oder Sturm sollte die Tour verschoben werden.

Der Klettersteig ist mehr als ein Drahtseil überm Abgrund – er ist ein Werkzeug, das den Einstieg in die alpine Welt ermöglicht, ohne den Aufwand des Kletterns. Für Einsteiger in den Alpen ist die Entscheidung klar: Ein Kurs beim Alpenverein und ein A- oder B-Steig in der Nähe, oder das Risiko einer Fehlentscheidung, die die Tour zur Gefahr macht.



Jack Freddie Morgan Sutton

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